Am 2. Mai - dem ersten Samstag in diesem Jahr in Putz - beginne ich mit dem "Bootstrap", dem Start-Vorgang eines Systems, das "Hochfahren" oder "Booten" eines Computers.
Wikipedia: "Der Begriff bootstrapping (englisch für Stiefelschlaufe, sinngemäß: sich
an den eigenen Stiefeln [aus dem Sumpf] herausziehen, englisches
Gegenstück für an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen) oder
Münchhausen-Methode bezeichnet einen Vorgang, bei dem ein einfaches
System ein komplexeres System startet. Die letztere Bezeichnung spielt
auf die deutsche Legende von Baron Münchhausen an, der sich samt Pferd
an seinen eigenen Haaren aus einem Sumpf gezogen haben will."
und:
"Es ist eine Lösung für das Henne-Ei-Problem, ein System durch sich
selbst zu starten. Der Ausdruck wird oft für den Startvorgang eines
Computers verwendet, bei dem ein Mechanismus zum Starten der Software
benötigt wird, die für das Starten von weiterer Software verantwortlich
ist (Betriebssystem). [...]
Erste Verwendung im Computer-Jargon fand er in den frühen 1950er-Jahren
durch die Kurzgeschichte By His Bootstraps von Robert A. Heinlein, die
erstmals 1941 veröffentlicht wurde.
Abstrakt versteht man unter Bootstrapping die iterative Vermehrung einer
Startmenge M mit Hilfe einer Regelmenge R. In jedem Schritt werden
mittels R aus M neue Elemente generiert, welche der Menge M
anschließend hinzugefügt werden. Danach beginnt der Prozess erneut. Das
Wachstum der Menge M ist damit anfangs exponentiell. Die Iteration
bricht ab, wenn keine neuen Elemente aus M mehr erzeugt werden können.
Ein Nachteil dieses Verfahrens ist eine ebenfalls exponentielle
Fehlerfortpflanzung, da sich die Menge aus sich selbst heraus
generiert. Ein kleiner Fehler zu Beginn kann somit das komplette
Ergebnis unbrauchbar machen."